CDA im Kreis Coesfeld setzt auf Kontinuität: Valentin Merschhemke als Vorsitzender bestätigt
Wollen gemeinsam Impulse für Arbeitnehmer, Familien und eine zukunftsfähige Infrastruktur im Kreis Coesfeld setzen: Der neu gewählte 16-köpfige Kreisvorstand der CDA mit dem wiedergewählten Vorsitzenden Valentin Merschhemke (7. v. re.) und dem LandtagsabgDie Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreis Coesfeld stellt die Weichen für die Zukunft. Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung in den Räumlichkeiten des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) e.V. in Dülmen setzten die Mitglieder ein Zeichen der Geschlossenheit: Der Coesfelder Valentin Merschhemke wurde einstimmig als Kreisvorsitzender in seinem Amt bestätigt. Auch seine Stellvertreter, Ulrike Prott (Lüdinghausen) und Günter Mondwurf (Senden) erhielten das Vertrauen der Versammlung.
Der neu gewählte, insgesamt 16-köpfige CDA-Vorstand geht mit einem klaren Profil in die neue Amtsperiode. Merschhemke machte in seiner Begrüßung deutlich, dass der Anspruch der Christlich-Sozialen über die reine Arbeitnehmervertretung hinausgehe: „Wir wollen im Kreis Coesfeld zeigen, dass soziale Verantwortung und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit zwei Seiten derselben Medaille sind“, so der Vorsitzende. Über die Drähte in den Bezirk, nach Düsseldorf und Berlin wolle man handfeste Impulse setzen, die direkt der heimischen Wirtschaft und den Menschen vor Ort zugutekommen. betonte der wiedergewählte Vorsitzende Valentin Merschhemke.
Ein besonderer Schwerpunkt der künftigen Arbeit liegt auf dem Thema des bezahlbaren Wohnungsbaus im Kreis Coesfeld. Eine Arbeitsgruppe um den Ascheberger Kreistagsabgeordneten Ludger Wobbe bereitet hierzu aktuell eine Veranstaltung vor. Dass sozialer Wohnraum im Kreisgebiet innovativ realisiert werden kann, zeigt ein Pilotprojekt, das im März in Dülmen vorgestellt wurde: Nach der Genehmigung durch den Kreis konnte sich dort die neue „Wohnungsgenossenschaft Letterhausstraße“ gründen. Gemeinsam mit einer Immobilien-Entwicklungsgesellschaft plant die Stadt Dülmen den Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit 12 bis 16 öffentlich geförderten, energieeffizienten und umweltfreundlichen Wohneinheiten. Ein Modell, das nach Überzeugung der CDA als Blaupause für das gesamte Kreisgebiet taugt.
Zudem rückt das Vorstandsteam die Bedürfnisse von Familien konsequent in den Mittelpunkt. Die CDA will sich verstärkt dafür einsetzen, dass die moderne Arbeitswelt die nötige Flexibilität bietet, die Eltern für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf dringend benötigen. Flankiert wird dies vom unermüdlichen Einsatz für gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen in der Region.
Unterstützt wird das Führungstrio von Tobias Vieth (Schriftführer) und Petra Hagenkötter (Mitgliederbeauftragte) sowie den Beisitzern Heiner Dallmann, Stepan Dweir, Thorsten Eickelberg, Klaus-Peter Hermes, Christoph Heßling, Anna Kamila Kowalczyk-Lehmann, Gabriele Osterkamp, Karl Schönhaus und Georg Schulze Bisping.
Zu den ersten Gratulanten zählte der Landtagsabgeordnete und CDA-Bezirksvorsitzende Wilhelm Korth MdL. In der anschließenden Debatte herrschte Einigkeit: Nur durch eine hörbare, selbstbewusste Stimme und eine enge, kritische Verzahnung mit der Mutterpartei CDU lassen sich die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Kreis Coesfeld nachhaltig durchsetzen. Der Kreisverband geht gestärkt aus dieser Versammlung – die Aufgaben vor der Haustür sind groß, das Fundament dafür steht.