CDU Kreisverband Coesfeld

CDA: Armutsrisiko wächst und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Laut dem Statistischen Bundesamt gelten 16,1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland als armutsgefährdet. Der Anstieg um rund 300.000 Betroffene innerhalb eines Jahres ist für die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreisverband Coesfeld mehr als eine Randnotiz. „Ein Warnsignal, dass Armut sich zunehmend bis in die Mitte der Gesellschaft hinein verfestigt“, sagt der Kreisvorsitzende Valentin Merschhemke.

„Seit Jahren bewegen sich die Quoten auf hohem Niveau. Steigende Lebenshaltungskosten treffen viele Menschen hart, auch wenn Mindestlöhne und Tarifabschlüsse steigen. Mehrfachbeschäftigung nimmt seit Jahren zu; derzeit arbeiten rund 4,6 Millionen Menschen in Mehrfachbeschäftigungen, um über die Runden zu kommen“, konstatiert die CDA.

Besonders betroffen sind Alleinlebende, Alleinerziehende mit Kindern und Nichterwerbstätige. Zudem verschärfen steigende Arbeitslosigkeit und die anhaltende Wirtschaftskrise die Situation. „Armut bedeutet mehr als fehlendes Geld: Scham, Ausschluss und das Gefühl, in einem reichen Land überflüssig zu sein. Die gesellschaftliche Spaltung nimmt zu und gefährdet den sozialen Zusammenhalt mindestens so stark wie die ökonomische Krise“, meint Merschhemke.

„Wir setzen uns für konkrete Maßnahmen ein: die Senkung von Energiekosten, die Abgabenlast bei den Sozialversicherungen sowie die Reduzierung der Einkommenssteuer besonders für mittlere Einkommen. Wir wollen echte Teilhabe für Alle sicherstellen. Nur so bleibt unser Land zusammen – solidarisch, gerecht und zukunftsfähig.“