CDU Kreisverband Coesfeld

2,5 Mio. Euro für Hochwasserschutz

Appelhülsen und Nottuln profitieren von Fördergeldern

Die jüngste Sitzung des Regionalrates Münster stand ganz im Zeichen der Verabschiedung des Regionalplanes für den gesamten Regierungsbezirk. Dabei ist eine für Appelhülsen und Nottuln sehr wichtige Beschlussfassung zum Thema Hochwasserschutz beinahe unbemerkt geblieben. Nottulns CDU-Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle und CDU-Regionalratsmitglied Werner Schulze Esking haben an der Sitzung teilgenommen und konnten berichten, dass der Regionalrat grünes Licht für insgesamt 2,5 Mio. Euro Fördergelder für Nottulner Hochwasserschutzprojekte gab. Die Mittel teilen sich auf mit ca. 800.000 Euro für den Nonnenbach oberhalb der Ortslage Nottuln und ca. 1,7 Mio. Euro für die Stever in Appelhülsen zwischen Autobahn und dem Damm der L 551 sowie der Landesstraße und dem Steverdurchlass unter dem Bahndamm. Die Gelder stehen für 2025 und 2026 zur Verfügung.

Freuen sich über die Beschlüsse: Regionalratsmitglied Werner Schulze Esking, Mechtild Schulze Hessing, Bürgermeisterin von Borken und Regionalratsvorsitzende, und der Nottulner CDU-Fraktionsvorsitzende Hartmut Rulle.Freuen sich über die Beschlüsse: Regionalratsmitglied Werner Schulze Esking, Mechtild Schulze Hessing, Bürgermeisterin von Borken und Regionalratsvorsitzende, und der Nottulner CDU-Fraktionsvorsitzende Hartmut Rulle.

„Aufgrund der Fördergelder können wir nun die Stever-Renaturierung mit beiden Abschnitten in einem Guss bauen und damit die Hochwassergefahr für Appelhülsen entscheidend entschärfen“, so Hartmut Rulle, der auch Ratsmitglied aus Appelhülsen ist und daran erinnert, dass der langjährige Prozess aufgrund eines Antrages der CDU aus dem Jahr 2019 in Gang gekommen ist und zuletzt im Dezember 2025 ein Eigenanteil aus dem Gemeindehaushalt Nottuln im siebenstelligen Bereich beschlossen wurde.

Gleichzeitig kann in Nottuln nun die Hochwassergefahr am Nonnenbach gebannt werden, indem vor den Toren von Nottuln ein Wall aufgeschüttet wird, der insbesondere bei Starkregen-Ereignissen das Wasser von der Ortslage Nottuln fernhält und erst später kontrolliert durch den Ort fließen lässt.

Bei beiden Maßnahmen werden erhebliche Erdmassen abgetragen und bewegt werden müssen. Werner Schulze Esking: „Bei Planung und Koordinierung derart aufwändiger Maßnahmen greifen die Kommunen des Kreises Coesfeld und in diesem Fall auch Nottuln gerne auf die jahrelange Erfahrung der Wirtschaftsbetriebe des Kreises Coesfeld zurück. Dort ist das Management von Hochwasserschutz- und Ausgleichsflächen in guten Händen.“

Rulle und Schulze Esking setzen nun darauf, dass alle Maßnahmen zügig umgesetzt werden, um Hochwasserlagen wie zuletzt an Weihnachten 2023 in den Griff zu bekommen.