CDU Nottuln ehrt Bernd Stefer
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Nottuln wurde Bernd Stefer für seine beeindruckende 50-jährige Mitgliedschaft in der Partei geehrt. Vorsitzender Dr. Julian Allendorf würdigte die langjährige Treue und das Engagement Stefers in seiner Ansprache.
Darin griff er ein Zitat des Schweizer Pfarrers und Lyrikers Kurt Marti auf: „Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“ Damit unterstrich er die Bedeutung von Mut und Initiative, sich politisch zu engagieren – damals wie heute. Parteien bilden das Fundament der Demokratie, und Menschen wie Bernd Stefer tragen durch ihr langjähriges Wirken zur Stabilität und Weiterentwicklung bei.
Allendorf betonte weiter, dass dieses Zitat besonders gut auf die Ehrung von Bernd Stefer passe. Denn es sind Menschen wie er, die den Mut hatten, Verantwortung zu übernehmen, sich einer politischen Bewegung anzuschließen und aktiv an der Gestaltung des Gemeinwesens mitzuwirken. Gerade in der heutigen Zeit, in der politisches Engagement nicht mehr selbstverständlich ist, sei es umso wichtiger, Vorbilder wie Bernd Stefer zu haben, die zeigen, dass sich der Einsatz lohnt. Sein langjähriges Wirken ist ein Beweis dafür, dass Demokratie von Menschen lebt, die nicht nur fragen, wo man hinkommen würde, sondern die tatsächlich den Schritt nach vorne wagen.
Zur Würdigung seiner Verdienste überreichten Dr. Andrea Quadt-Hallmann als stv. Fraktionsvorsitzende und Julian Allendorf eine Ehrenurkunde und einen Blumenstrauß an Bernd Stefer. In seinen Dankesworten erinnerte Stefer an seine Anfänge und Aktivitäten in der CDU: Der langjährige Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bundesminister Willi Rawe aus Havixbeck hatte ihn für eine Mitarbeit in der Partei gewonnen. Während seiner aktiven beruflichen Zeit leitete Stefer u. a. von 1972 bis 1975 das Bauamt der Gemeinde Nottuln und prägte so die lokale Entwicklung mit.