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19.01.2018, 09:20 Uhr

Freiwillige zeigen großes Engagement

MdB Marc Henrichmann im Gespräch mit dem Kreissportbund

Die ehrenamtlichen Strukturen funktionieren noch gut im Kreis Coesfeld. Das gilt nicht zuletzt für die Sportvereine, die zudem in der Integration wichtige Arbeit leisten. Wie Politik dabei helfen kann, erfuhr der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann im Gespräch mit Vertretern des Kreissportbundes in Coesfeld.

M. Henrichmann (Mitte) informierte sich, wie die heimischen Vereine unterstützt werden bei J. Wortmann (Vizepräsident Sportjugend), K. Föller (Ref. Sportjugend), A. Bergenthal (Projektref. Verbundsystem) und B. Heuermann (Präsident des Kreissportbundes).
206 Vereine mit 72.000 Mitgliedern vertritt der Kreissportbund, etwa 150.000 Euro an Landes- und Bundesmitteln kann er jedes Jahr an die Clubs verteilen: Geld, das für verschiedenste Aktivitäten benötigt wird, zum Beispiel um Übungsleiter zu bezahlen, für Kooperationen im Ganztagsunterricht oder um Inklusions- und Integrationsprojekte zu starten. „Wir beraten die Vereine dabei, die Anträge zu stellen“, erklärte Jens Wortmann, Vizepräsident Sportjugend im Landessportbund. Der Verwaltungsaufwand sei häufig so hoch, dass Fördergelder nicht abgerufen würden, bemängelte er. „Kleine Vereine trauen sich da nicht heran“, erläuterte er dem Bundestagsabgeordneten.

Eine ganze Menge tragen Vereine zur Integration bei. Im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ lassen sich vier von ihnen – die SG Coesfeld, der Judo Club Lüdinghausen, der Schachverein Türme Billerbeck und Fortuna Schapdetten – über fünf Jahre als anerkannte Stützpunktvereine fördern. „Dabei geht es nicht nur um Flüchtlinge, sondern es werden auch Menschen, die schon länger in Deutschland leben, für den Vereinssport gewonnen“, erklärte Wortmann.

Besonders interessierte sich Henrichmann für die Möglichkeiten, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst beim Kreissportbund oder in einem Sportverein abzuleisten. „Diese Dienste sind eine sinnvolle Möglichkeit für junge Menschen, Verantwortung zu übernehmen und praktische Erfahrungen für den Einstieg in den Beruf zu sammeln“, erklärte er. Die Nachfrage sei sehr groß, bestätigte Wortmann. Auf eine ausgeschriebene Stelle kämen zehn Bewerbungen. „Der Bund könnte mehr Kontingente fördern“, wünschte er sich deshalb im Hinblick auf den Bundesfreiwilligendienst.

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