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23.08.2017, 11:00 Uhr

Komplimente für den „neuen Schlosspark“

CDU-Europa-Abgeordneter im Gespräch mit den Bürgern über die EU

Zu Beginn gab es nach der Begrüßung durch den CDU-Vorsitzenden Valentin Merschhemke Komplimente vom hiesigen Europa-Abgeordneten Dr. Markus Pieper.

Der CDU-Europa-Abgeordnete Markus Pieper (mit Mikrophon) und CDU-Bundestagskandidat Marc Henrichmann (l.) im Dialog mit den Bürgern im „wunderschönen Ambiente des Schlossparks“
Einerseits an die Adresse des anwesenden Bürgermeisters Heinz Öhmann für die sehr gelungene Gestaltung des Schlossparks und der Berkel trotz vorheriger gelegentlicher Kritik, andererseits an die veranstaltende Coesfelder CDU für die ungewohnte und ansprechende Umgebung einer solchen Info- und Diskussionsveranstaltung. Auch der anwesende CDU-Bundestagskandidat Marc Henrichmann sparte nicht mit Lob für den Schlosspark und für diese unkonventionelle Veranstaltung.

Allerdings hatten sich die Initiatoren bei dem schönen Wetter mehr interessierte Bürger gewünscht, die in Zeiten krisenhafter Entwicklungen in der EU die Chance zu Fragen an den CDU-Europa-Abgeordneten wünschten. Markus Pieper verstand es den anwesenden Bürgern die vielen Vorteile der EU deutlich zu machen: Gemeinsame Währung, wirtschaftliche und persönliche Freizügigkeit, dadurch mehr Arbeitsplätze, Exportwachstum und höhere Standards. „ Wir haben seit 70 Jahren Frieden und Freiheit – mehr gemeinsame Werte“, so der CDU-Politiker, der aber auch Schwächen der EU nicht vergaß. Fragen der Bürger richteten sich beispielsweise an die ungeheuren Schulden einzelner EU-Staaten.

Hier kritisierte Pieper den SPD-Spitzenkandidaten Schulz, dass er für die Vergemeinschaftung der Schulden eintritt, wobei dann der deutsche Steuerzahler der Dumme sei. Eine andere Frage richtete sich in Richtung europäische Flüchtlingspolitik. Hier gelte es, so Pieper, Flüchtlinge endlich gerecht auf die einzelnen Staaten zu verteilen, die EU-Außengrenzen noch besser zu sichern und Fluchtursachen beispielsweise in Afrika beseitigen helfen. Eindeutige Worte fand Pieper an die Flüchtlinge, die rein aus wirtschaftlicher Sicht nach Deutschland kommen: „Hier haben diese Menschen kein Bleiberecht“.

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